Irrweg Windkraft
Leserbrief von Michael Keil
Ich brauche verlässlichen Strom, der immer da ist. Jedes weitere Windrad verschärft die Lage und macht den Strom immer teurer. Der größte Bürgerwindpark Bayern „Zöschingen“, welcher die gleichen Windkraftanlagen hat, wie sie am Wanderheim Eschelhof hätten kommen sollen, erbringen nicht den Ertrag, den man dort errechnet hatte. So die Aussage bei der Besichtigung am Windpark „Dischingen“, der nur fünf Kilometer entfernt ist. Beim Windpark „Bretzfeld-Obersulm“ bekam man bei der Baustellenbesichtigung zu hören, das es ihnen recht wäre, wenn die Anlagen stehen würden, denn die Entschädigungszahlungen für Phantomstrom bringen mehr. Es geht also um Geld, wie immer, und nicht ums Klima. Der Naturstromspeicher in Gaildorf wurde wegen Unwirtschaftlichkeit eingestellt, das Pumpspeicherkraftwerk wird nicht in Betrieb gehen. Sie nennen den Strombedarf für Wärmepumpen zum Heizen. Ja glauben sie, das die Windräder nur zum privaten Gebrauch sind. Was ist mit dem immensen Strombedarf für Elektrofahrzeuge, der Mobilitätswende, der Wirtschaft und der Künstlichen Intelligenz? Sie reden von Bewahrung der Schöpfung, die sie gerade mit den Windparks zerstören. Hier zu nennen, die Veränderung des Mikroklimas durch Verwirbelung der Luftschichten, Erwärmung im Bereich der Windparks um rund einen Grad, Mikropartikelabrieb GFK/CFK (Lungentauglich) und den Ewigkeitschemikalien PFAS und Bisphenol-A der Rottorblätter, die sich großflächig auf Felder, Wiesen und Wäldern verteilen, geschweige von den ganzen Hydraulik- und Schmierölen und die Verwendung vom Treibhausgas Schwefelhexafluorid (SF6). Wie sind die Auswirkungen von Bodenverdichtungen durch Zuwegung, Baufelder und Fundamente auf Wasserquellen und vieles mehr. Die Windparks können nur durch Subventionen überleben, einst durch die EEG-Umlage, jetzt versteckt in der CO2-Bepreisung.
Leserbrief: Michael Keil, Backnang